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„Ich bin ein bunter Hund, ich bin ein bunter Hund.
Mein Sternbild ist Spür- mein Aszendent Himmelhund.
Ich bin ein Vagabund.
Ich komme nicht, wenn ich gerufen werde,
Ich lauf nicht mit und ich hüte nicht die Herde.
Kein Halsband, keine Hundemarke, keine Leine,
Keinen Maulkorb, das ist die Freiheit, die ich meine!
Ich bin verfemt, weil ich nach meinen Regeln leb’,
Nicht Männchen mache und nicht Pfötchen geb’.
Ich rede keinem nach dem Mund.
Ich bin ein bunter Hund.“

(den ganzen Songtext gibt’s hier )

Ich bin ein bunter Hund, ich bin anders als alle anderen, und ich bin stolz darauf. Darum geht es in diesem Lied. Dass man überhaupt nicht akzeptiert wird, wenn man „anders“ ist.

Ich habe selber auch so etwas erlebt. Ich brach mir im Frühling mein Bein und musste danach mit Krücken zur Schule gehen. Das war nebenbei ziemlich anstrengend, jedoch ging das noch im Vergleich zu den Blicken, die einem zugeworfen werden. Das ist total unangenehm, und ich denke, dass alle, die das auch schon erlebt haben, wissen, wovon ich spreche…😉. Dazu kommt noch, dass man ja sieht, dass diese Person ein Handicap hat. Trotzdem steht keine einzige Person auf, wenn der Bus total überfüllt ist. Nein, ich musste fragen, ob ich vielleicht absitzen dürfte. Doch bei mir war das nur ein vorübergehendes Handicap.

Andere Menschen müssen ihr ganzes Leben im Rollstuhl verbringen. Ich wünschte mir, dass solche Personen besser in unsere Gesellschaft integriert werden würden. Denn auch sie werden schief angeschaut und ihnen wird nicht einmal geholfen, wenn sie um Hilfe bitten, was äusserst deprimierend sein muss.

Ein anderes Beispiel ist wenn man sich anders kleidet. Dann wird man von vielen skeptisch gemustert. Hier in unserem Land herrscht Meinungsfreiheit. Ich denke, dass das Recht, sich so zu kleiden, wie man möchte, auch dazu gehört. Dann sollte man doch immerhin erwarten können, dass man nicht ausgeschlossen wird, nicht wahr?

 Dadurch, dass man nicht voll akzeptiert wird, lassen sich viele einschüchtern und zeigen nicht ihr ganzes selbst, verstecken ihre Persönlichkeit hinter einer Fassade, die aus Markenklamotten und Standardfrisuren besteht. Ich finde das sehr schade, denn jede/r von uns ist anders und soll das auch zeigen dürfen.

Andere jedoch bleiben so, wie sie sind und zeigen das auch. Ich finde das sehr beeindruckend und bewundere Personen mit eigenem „Style“.

Reinhard Mey will genau das andeuten, denke ich. Dass man eigenständig, voller Lebensfreude und selbstbewusst sein soll.

Lass andere nicht über dein Aussehen und Tun bestimmen, den du bist wie du bist und das muss man nicht ändern. Denn so wie du gemacht bist, ist es gut. Also steh zu dir selbst und zeig das auch. Lass die schlechte Meinung der Anderen zu dir an dir abprallen und das Wichtigste:

Lebe dein Leben so, wie DU es willst.

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